Liebes Facebook, haben wir dich nötig du Datennutte?
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2010, das Jahr der sozialen Netzwerke. Bestes Beispiel und größter Hype: Facebook. Dabei steht Facebook zur Zeit groß in der Kritik. Ohne es ihren mitgliedern mitzuteilen änderte Facebook im Februar klammheimlich ihre ABB’s.
Durch die Änderung der AGB’s gestattet sich Facebook nun sämtliche Daten und Informationen auch nach Löschung des Mietgliederaccounts. Über alle Nutzerdaten, egal ob Texte, Adresse, Fotos oder Videos darf Facebook nun frei verfügen, denn den Facebook Betreibern gehören sämtliche Rechte und sie dürfen darüber frei verfügen! Selbst wenn man schon länger von Social-Community abgemeldet ist interessiert das die Datenkrake Facebook so gut wie garnicht.
Verkauf von Daten & Co.
Wie Facebook letztendlich genau sein Geld verdient wird immer wieder spekuliert. Personalisierte Werbung ist hier das Stichwort, denn Investitionen von rund 740 Mio. $ können ja nicht einfach so im Raum stehen bleiben. Das ist doch Viralismus pur! Knapp 150 Millionen Daten sollen demnach zum Verkauf bereit stehen. Facebook-Chef Zuckerberg streitet dies jedoch als Missverständniss ab.
“Kennst du schon meine MySpace Seite?”, “Mich hat eben so ein Mädel bei Facebook geadded!”, “Komm mal in die Gruppe die ich bei StudiVZ gegründet habe…”, “Neuerdings hab ich auch ein Profil bei Xing”.
Wie dem auch sei. Ich stelle mir immer wieder die Frage ob wir dies wirklich nötig haben? Sind wir alle käuflich im Jahre 2010 ? Warum stellen wir uns nicht gleich als Nutte oder Gigolo an den Bordstein?
Ich bin der Meinung das wir im Internet und besonders in Zeiten des Web 2.0 wie es so schön heißt, mehr als genug Daten preisgeben! Muss man in jedem sozialen Netzwerk registriert sein um mit der Zeit zu gehen? Ich denke nein. Die eigene Persönlichkeit ist so ziemlich das wichtigste an einem Menschen, deswegen sollten wir sie nicht verkaufen!










